Logopädie für Erwachsene: Besser sprechen, schlucken, artikulieren

Beeinträchtigungen von Stimme, Sprache, Sprechen oder Schlucken haben ganz verschiedene Ursachen. Zum Beispiel neurologische und degenerative Erkrankungen wie Schlaganfall oder Morbus Parkinson. Oder auch Erkältungen und die übermäßige Beanspruchung der Stimme. Eine logopädische Behandlung strebt an, die Symptome zu verbessern oder den jetzigen Status zu erhalten.

Diagnostik und Anamnese sind der Ausgangspunkt unseres gemeinsamen Weges. Gemeinsam finden wir heraus, was Ihnen gut gelingt und welche Defizite wir zusammen bearbeiten. Hierbei arbeiten wir in engem Austausch mit Ihren behandelnden Ärzten und Fachtherapeuten.

Kleine Erfolge zählen: Eine erfolgreiche logopädische Behandlung motiviert

Durch unsere langjährige Erfahrung, unser logopädisches Wissen und regelmäßige Fortbildungen können wir die Therapie flexibel an Ihre individuelle Situation und Ihre Fortschritte anpassen. Ihre Freude an den Übungen, sowie das gemeinsame Reflektieren des Therapiestandes und der Therapieziele sind uns sehr wichtig. Nur so kann es gelingen, eine für Sie effektive Therapie zu gestalten.

Gern beraten wir auf Wunsch auch Ihre Angehörigen, damit diese Sie in der Behandlung unterstützen.

Bei diesen Störungen ist eine logopädische Therapie sinnvoll

Sie leiden unter einer Sprech-, Sprach-, Schluck- oder Stimmstörung? Wenn ja, sprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt oder Ärztin und fragen gezielt nach einer logopädischen Therapie. Auf die Behandlung folgender Störungen sind wir in unserer Praxis spezialisiert:

Aphasie (erworbener Sprachverlust)

Nach einem Schlaganfall oder einem Schädel-Hirn-Trauma kommt es in manchen Fällen zu einer Aphasie. Viele Betroffene müssen Sprechen und Verstehen ebenso neu lernen wie Lesen und Schreiben.
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Fazialisparesen (Gesichtslähmungen)

Hierbei handelt es sich um eine Lähmung der mimischen Gesichtsmuskulatur, die das Sprechen und zum Teil Schlucken beeinträchtigt.

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Dysarthrie (erworbene Sprechstörung)

Störung des Sprechens aufgrund einer Beeinträchtigung der Koordination oder Beweglichkeit der Sprechmuskulatur. Dieses Störungsbild wird zum Beispiel durch Morbus Parkinson, Multiple Sklerose oder ALS ausgelöst. In der Folge verändern sich Sprechmotorik, Artikulation, Sprechmelodie (Prosodie), Sprechrhythmus, Stimme und Atmung.

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Dysphagie (Schluckstörungen)

Beeinträchtigungen in den verschiedenen Phasen des Schluckens, z.B. häufiges Verschlucken beim Trinken oder Essen. Ursächlich sind häufig Erkrankungen wie Morbus Parkinson oder Schlaganfall.
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Dysphonie (Stimmstörung)

Stimm- und Artikulationsstörungen können organische und funktionelle Ursachen haben. Sie äußern sich zum Beispiel durch Heiserkeit, Räusperzwang, eine verringerte stimmliche Belastbarkeit sowie angestrengtes Sprechen. Eine häufige Ursache für organische Stimmstörungen sind Recurrensparesen nach z.B. Schilddrüsen-Operationen.

Kehlkopfentfernung (Larynektomie)

Durch die Entfernung des Kehlkopfes kommt es zum Stimmverlust, der in manchen Fällen mit Schluckstörungen gepaart ist. Durch eine logopädische Behandlung erlernen Sie, eine oder mehrere Techniken, um wieder zu Stimme zu kommen.

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Die Behandlung findet in der Praxis oder nach Absprache mit dem verordnenden Arzt zu Hause oder einem Wohnheim statt. Sprechen Sie uns an.